Vitamin-Präparate zur Behandlung bei Schlaganfall-Patienten

Vitamin-Präparate zur Behandlung bei Schlaganfall-Patienten

Wissenschaftliche Studien haben erwiesen, dass Vitamin-Präparate eine ausgezeichnete Behandlungsmöglichkeit für Schlaganfall Patienten darstellen können. Das Risiko eines weiteren Schlaganfalls kann gemindert werden und es kann ebenfalls eine positive Wirkung bei der Regeneration von entstandenen Schäden verzeichnet werden.

Diese Forschungsergebnisse stellen in unserer heutigen Zeit einen wichtigen Durchbruch dar. Die Zahl der Menschen, die mit den Folgen eines Schlaganfalls zu kämpfen haben, steigt beständig an und heute leben allein in der Bundesrepublik mehr als 1,3 Millionen Menschen mit den Nachwirkungen eines solchen Vorfalls.

Um was handelt es sich bei einem Schlaganfall?

Ein Schlaganfall ist eine plötzlich auftretende Durchblutungsstörung im Gehirn, die sofortiger Behandlung erfordert, um das Absterben vieler Gehirnzellen zu vermeiden. Man spricht dabei von einem ischämischen Schlaganfall. Im Gegensatz dazu gibt es auch den hämorrhagischen Schlaganfall, der nur für die Minderzahl der Schlaganfälle verantwortlich ist. In diesem Fall kommt es zu einer Blutung im Gehirn, von der die mangelnde Durchblutung ausgelöst wird.

Nach einem Schlaganfall ist es für den behandelnden Arzt wichtig, solche Maßnahmen anzuordnen, die einen erneuten Anfall vermeiden. Dazu werden in der Regel blutverdünnende Medikamente eingesetzt, die einer Gefäßverstopfung entgegenwirken. Heute wird untersucht, in wieweit auch Vitamin-Präparate einem erneuten Schlaganfall vorbeugen können.

Eignen sich Vitamin-Präparate zur Behandlung von Erkrankten?

Eignen sich Vitamin-Präparate zur Behandlung von ErkranktenVitamine sind Mikronährstoffe, die auf unterschiedliche Körperfunktionen einen wesentlichen Einfluss nehmen können. Deshalb können Vitamin-Produkte auch bei der Behandlung von Schlaganfall Patienten eingesetzt werden, um die Genesung zu beschleunigen und das Risiko eines erneuten Schlaganfalls zu begrenzen.

Experten haben sich dabei mit einigen bestimmten Gruppen von Vitaminen befasst, die sich positiv auf Patienten auswirken können.

B-Vitamine

Viele Ärzte empfehlen Vitamin-Präparate aus der B Gruppe für Schlaganfall Patienten. Es hat sich erwiesen, dass eine gezielte Supplementierung dem Risiko eines erneuten Schlaganfalls vorbeugen kann. Bei Schlaganfallpatienten wird häufig eine hohe Konzentration von Homocystein im Blut festgestellt.

Man geht heute davon aus, dass diese neurotoxische Substanz ein Risikofaktor ist, der Schlaganfälle begünstigen kann. Die Vitamine der B-Gruppe können zum Abbau von Homocystein beitragen. Darum können solche Vitamin-Präparate das Risiko, einen wiederholten Schlaganfall zu erleiden, auch verringern.

Vitamin C

Vitamin-Präparate mit Vitamin C haben sich als ausgesprochen günstig bei der begleitenden Therapie für Schlaganfall Patienten erwiesen. Eine hohe Konzentration von Vitamin C im Blut kann vor einem neuen Schlaganfall schützen, wie Studien belegen konnten. Es wird auch untersucht, in wieweit diese Vitamin-Präparate auch unmittelbar nach dem Schlaganfall dazu beitragen können, das Nervengewebe vor Schäden zu schützen.

Die Durchblutungsstörung im Gehirn und das darauffolgende Wiedereinsetzen der Durchblutung setzt eine hohe Anzahl von Sauerstoffradikalen im Gehirn frei, die zu Nervenschäden führen können. Vitamin C kann gegen diese Radikale vorgehen, ist jedoch nicht in der Lage, vom Blut in das Gehirn einzudringen.

Die Forschung befasst sich heute mit Dehydroascorbinsäure, einer Vorstufe von Vitamin C, die im Hirn in Vitamin C umgewandelt werden kann. Es wird angenommen, dass eine intravenöse Gabe dieses Produkts innerhalb der ersten zwei bis drei Stunden nach dem Schlaganfall weitgehend vor Nervenschäden schützen könnte.

Vitamin D

Oft wird davon ausgegangen, das Vitamin D hauptsächlich für die Knochengesundheit verantwortlich ist. Tatsächlich können Vitamin-Präparate mit Vitamin D jedoch wesentlich mehr und üben in allen Zellen des Körpers verschiedene positive Effekte aus. Unter anderem kann Vitamin D das Risiko zu arteriellen Erkrankungen vermindern. Diese sind wesentlich an der Entstehung von Schlaganfällen beteiligt.

Bei Schlaganfall Patienten wird häufig ein Vitamin D Mangel festgestellt. Diese kann bei dem Erkrankten zu Depressionen führen, die der Genesung im Wege stehen. Die Gabe eines Vitamin Präparats kann in diesen Fällen dazu beitragen, die Stimmung aufzuhellen und zum Wohlbefinden des Patienten beizutragen.

Folsäure

Vitamin Präparate mit Folsäure können zur Prävention von Schlaganfällen beitragen. Das konnte bereits verschiedentlich erwiesen werden. Daher ist die Einnahme von Folsäure auch besonders nach dem Schlaganfall wichtig, um einen erneuten Anfall zu vermeiden. Zwar ist Folsäure in vielen Lebensmitteln enthalten, doch um eine ausreichende Versorgung zu garantieren, sollte man zusätzlich ein Vitamin-Präparat einnehmen.

Die empfohlene Menge liegt bei etwa 300 Mikrogramm täglich. Mit dieser Menge ist es möglich, nicht nur einem Schlaganfall, sondern auch einem Herzinfarkt vorzubeugen.

Wurde die Wirkung von Vitamin-Präparaten bei Schlaganfall-Patienten wissenschaftlich belegt?

In den letzten Jahren wurden verschiedene Studienreihen unternommen, um die Wirksamkeit von Vitamin-Präparaten bei der Behandlung von Schlaganfall Patienten unter Beweis zu stellen. In Korea wurden Studien über die Relation zwischen Depression und Vitamin D Mangel in Schlaganfall Patienten angestellt, während in China die positive Wirkung von Folsäure und Vitamin B in groß angelegten Studien erwiesen wurde.

Auch aus Japan, Italien und Großbritannien sind Forschungsergebnisse bekannt, mit denen die Wirksamkeit von Vitamin-Produkten nach dem Schlaganfall unter Beweis gestellt werden konnte.

Kann sich die Einnahme auch negativ auf Erkrankte auswirken?

Kann sich die Einnahme auch negativ auf Erkrankte auswirkenNicht jedes Vitamin-Präparat ist für Schlaganfall Patienten geeignet. Einige Studien kamen sogar zu dem Schluss, dass die Einnahme von bestimmten Kombinationsprodukten schädlich sein könnte. So wurde in einer amerikanischen Studie festgestellt, dass Vitamin Produkte die Calcium enthalten, das Risiko für Arteriosklerose erhöhen können, da es möglich ist, dass sie die Bildung von Plaque in den Arterien begünstigen.

Daher sollte man besonders als Schlaganfall Patient den Arzt konsultieren, bevor man zu Nahrungsergänzungsmitteln greift.

Schlusswort

Vitamin-Präparate können bei Schlaganfall Patienten zum Schutz vor einem erneuten Schlaganfall beitragen und sich außerdem auch positiv auf die Genesung wirken. Bei der Krankheit kommt es zu einer Durchblutungsstörung im Gehirn, die zur Schädigung von Nervengewebe führt. Forschungsergebnisse haben ergeben, dass besonders Vitamine der B-Gruppe zur Regeneration beitragen können.

Die richtigen Vitamin-Präparate haben eine große Wirkungsbreite und können dem Patienten nach dem Schlaganfall zu einer schnelleren Genesung helfen und auch zu einem höheren Wohlbefinden beitragen.

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